Purim

Von Nisan bis Adar: Die Reise durch den juedischen Kalender
P U R I M
Wir feiern Purim
Als sich unsere Weisen entschieden, das Buch Esther in die Hagiographen aufzunehmen, setzten sie auch fest, dass es zu Purim oeffentlich gelesen werden muesse. Es ist eine Mitzwah, zu Purim ein reichliches und festliches Mahl zu essen, mit Fleisch und Wein. Der Ursprung dieses Se'udat Purim liegt im Fest, das Koenigin Esther arrangierte, und in der Art, wie die persischen Juden das Wunder ihrer Befreiung feierten. Es ist Brauch, waehrend des Mahles Purimlieder und Parodien zu singen.
Die Megillah erwaehnt auch zwei weitere Braeuche: Mischloach Manot (Schlachmones, das Schicken von Geschenken) und Matanot la"ewjonim (Almosen fuer die Armen), um unsere Freude und unser Mahl mit anderen Menschen zu teilen. Die Purimfreude wird auch durch die Verkleidungen und Masken ausgedrueckt, die die Umkehrung des Schicksals und die Tatsache symbolisieren, dass Esther ihre Herkunft verbarg. Zu Purim verkleiden wir uns, um unsere Erscheinung und unser Verhalten zu veraendern. "Ad lo Jada" ist eine Art Kostuemfasching, an dem uns geboten ist, so viel zu trinken, bis wir nicht mehr wissen, ob wir Mordechai segnen und Haman verfluchen oder umgekehrt.
Als Dessert und eigentlich den ganzen Tag essen wir Homentaschn. "Tasch" heisst "Tasche", aber auch "erschoepft". Und mit einem Scherz koennen wir sagen: wegen der Verdienste der drei Patriarchen "tasch coho schel Haman", waren Hamans Kraefte erschoepft. Es ist auch Brauch, jedes Mal, wenn der Name Hamans erwaehnt wird, mit der Purimratsche Laerm zu machen.
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Updated: 07/02/01