Purim

Von Nisan bis Adar: Die Reise durch den juedischen Kalender



P U R I M


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  • Eine Diskussion ueber das komplexe Purimfest ( Purim) wird den Leser zweifellos zu noch mehr Fragen anregen.
  • Sogar die Weisen aus der Zeit der Mischna und des Talmud waren sich ueber den Ursprung des Festes und seine Bedeutungen uneinig.
  • Das Purimfest ist eng mit dem Buch Esther verbunden. ( Megillat Esther).
  • Das Buch Esther gehoert zu den "fuenf Rollen" ( megillot) der Bibel, die an einem Feier- oder Trauertag in der Synagoge gelesen werden.
  • Die anderen Rollen sind: Das HoheLied ( "schir haschirim"), Ruth ( "Ruth"), Klagelieder ( "Eicha") und Prediger ( "Kohelet").
  • Die Megillat Esther ist die einzige Megillah ( megilla) in der sich das Thema auf das Fest bezieht, zu dem sie gelesen wird.
  • Ein ganzer Talmudtraktat ist der Megillah und der Art, wie das Fest gefeiert wird, gewidmet.

Wir werden spaeter auf die Megillah zurueckkommen, zuerst aber wollen wir das Fest und seine Zeremonien besprechen.
  • Purim faellt auf den 14. Adar und in Staedten, die von einer Mauer umgeben sind, auf den 15. Tag dieses Monats.
  • In einem Schaltjahr des juedischen Kalenders, wenn ein zusaetzlicher Monat Adar eingeschoben wird, wird Purim im zweiten Adar gefeiert, um die vier Wochen vor Pesach einzuhalten, wo wir uns ebenfalls an die Befreiung von Unterdrueckung erinnern.
  • In karaeischen Gemeinden wird Purim auch im Schaltjahr im ersten Adar gefeiert.
  • Nachdem die als Buch der Bibel akzeptiert worden war, ordneten unsere Weisen an, die zuzu lesen.
  • Man soll froehlich sein, Fleisch essen und soviel Wein trinken, dass zwischen Baruch Mordechai (Gesegnet sei Mordechai) und Arur Haman (Verflucht sei Haman) nicht mehr unterschieden werden kann.
  • Es ist verboten, zu Purim zu trauern.
  • Es ist Brauch, seinen Freunden Geschenke und den Armen Almosen zu geben.
kayyamim asher-nahu vahem hayyehudim me'oyveihem wehahodesh asher nehpakh lahem miyyagon lesimeha ume'evel leyom tov la'asot 'otam yeme mishte wesimeha umishloah manot 'ish lere'ehu umattanot la'evyonim.
[Entsprechend den Tagen, an denen die Juden vor ihren Feinden Ruhe fanden, und entsprechend dem Monat, der ihnen vom Schmez zur Freude, von der Trauer zu einem Festtag umgewandelt wurde, auf dass sie diese als Tage frohen Festgelages feiern, sich gegenseitig Geschenke und den Armen Gaben zusenden sollten(Esther 9:22)].

  • Kinder und Erwachsene erfreuen sich ihrer Verkleidungen.

  • Ein anderer vergnuegter Brauch ist es, dass waehrend der Vorlesung der von Kindern und Erwachsenen bei der Erwaehnung des Namens Haman mit den Fuessen gestampft wird oder Purimratschen geschwungen werden.

Purim
Megillat Esther
Esther
Mordechai
Achaschwerosch
Washti
Haman
Schlussbetrachtungen




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Updated: 26/02/01

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