Unsere Vorschläge für Aktivitäten zum Jom Jeruschalajim
Methoden
Methode #1:
Titel: Das Jerusalem Trivial Pursuit
Stil: Brettspiel
Im ersten Teil dieses Projektes sind alle mit der Gestaltung des Spielbrettes beschäftigt. Es soll fünf Farben (oder mehr, je nach Laune) enthalten, die die Themen repräsentieren.
Zum Beispiel:
* Geschichte: Höhepunkte aus 3000 Jahren
* Geographie: Berühmte Orte/Plätze
* Berühmte Menschen: Heldinnen und Helden
* Literatur, Lieder, Gedichte
* Biblische Quellen
(das letzte Theme ist gut für ältere Studenten geeignet)
Die Studenten entwerfen das Spielbrett und die Fragen selbst. Dies macht es notwendig, das Material zu Hause zu studieren. Die Fragen werden auf Karten geschrieben, die dieselbe Farbe haben wie das Thema auf dem Spielbrett.
Das Spielbrett kann aus Papier in Collageform hergestellt werden. Man nehme das Spielbrett eines Trivial Pursuit Spieles als Vorbild.
Der Wettbewerbscharakter des Spieles sollte die Teilnehmer begeistern. Das Thema Jerusalem sollte für alle interessant genug sein, um die Studenten auf Gebiete aufmerksam zu machen, die ihnen vorher unbekannt waren. Das Alter der Teilnehmer ist flexibel, Trivial Pursuit kann mit Zwölfjährigen ebenso gespielt werden mit mit Siebzehnjährigen. So sollte auch in der Formulierung der Fragen auf die verschiedenen Altersgruppen eingegangen werden. .
Am wichtigsten jedoch ist es, daß das Spiel Spaß macht!
Method2 #2
Titel: Jerusalem 3000 Versammlung
Stil: Multi - Media
Für regelmäßige Treffen einer Gruppe können die Teilnehmer aufgefordert werden, ein Thema aus dem Quiz kurz zu präsentieren. So kann bei jedem Treffen ein anderer Aspekt Jerusalems von den Studenten selbst angesprochen werden. Ferner kann der ganzen Gruppe Zeit gegeben werden, das Thema zu diskutieren.
Diese einfache Idee kann effektiv in kleinen Gruppen in Zusammenarbeit mit dem Lehrer oder Gruppenleiter ausgeführt werden.
Methode #2(b)
Die obige Idee kann so abgewandelt werden, daß jedem Teilnehmer eine Passage aus dem Quellenmaterial zugewiesen wird. Diese Passagen sind entweder Zitate aus der Bibel, der Literatur, Lieder oder Gedichte, die als Einstieg für eine Präsentation verwendet werden können.
Methode #3
Titel: Jerusalem 3000 Kreise
Stil: Multi - Media
Für dieses Programm ist es wichtig, daß wöchentlich eineinhalb Stunden vorgesehen werden. Es gibt mehrere Optionen, die Workshops zu gestalten und die Studenten sind aufgefordert, sich der Gruppe anzuschließen, deren Thema sie am meisten interessiert.
Zum Beispiel:
A Radio Programm:
Kann auf Kassetten aufgenommen werden, untermalt mit Musik, Gedichten, Werbung, Nachrichten und Allerlei aus Jerusalem
Zeitung:
Hoch- oder Querformat, je nach Lust und Laune. Bilder, Berichte, Feuilletons,
Rätsel, etc.
Ausstellung:
Aufbau auf zusammenfaltbaren Wänden, verschiedene Aspekte Jerusalems sollen dargestellt werden. Die Austellung kann als eine Art interaktives Museum gestaltet sein.
Produktion eines
Theaterstückes:
Dazu ist nicht viel zu sagen: Der Regisseur wird die Produktion in die Richtung leiten, die er für wichtig hält. Ältere Studenten können gebeten werden, diese Richtung mitzugestalten.
Jerusalem Chor:
Die Fülle der Lieder über Jerusalem kann einen Chor lange Zeit beschäftigen. Warum nicht auch ein eigenes Jerusalemlied komponieren?
Ein Künstlertraum:
In entspannter Atmosphäre mit passender Hintergrundmusik wandern die Teilnehmer in ihrer Phantasie zurück in die Zeit Davids, Salomons oder der Pilgerreisen zum Tempel. Nach der "Trance" soll sollen sofort Notizen gemacht und mit der Arbeit begonnen werden. Zur Begleitung kann eine künstlerisch gestaltete Chronologie der Ereignisse hergestellt werden.
Dia Show:
Eine gute Methode, jüngere Teilnehmer zu Geschichten (geschrieben oder gezeichnet) über Jerusalem anzuregen. Diese Geschichten werden auf Dias geschrieben. Ein Text dazu kann aufgenommen werden. Dias und Text bilden eine interessante Show.
Man kaufe leere Diarahmen, die in ein Diakarussell passen und dünnes Papier. Das Papier wird so geschnitten, daß es in die Diarahmen paßt. Danach wird mit einem feinen Filzstift auf das Papier gezeichnet.
* Ad infinitum...
Jeder Lehrer oder Gruppenleiter wählt eine der beschriebenen Aktivitäten und bereitet einen Zeitplan für sechs Unterrichtseinheiten vor. In der ersten Einheit ist Jerusalem das allgemeine Thema, um jeden mit der Basis vertraut zu machen. Mit der zweiten Einheit beginnt das eigentliche Projekt.
Am Ende präsentiert jeder Kreis sein Ergebnis den restlichen Teilnehmern, damit auch sie davon profitieren.
Methode #4
Titel: Die bewegende Geschichte Jerusalems
Stil: Wachsfigurenkabinett
Vorbereitungen:
- Ein großer Scheinwerfer
- Kostüme zum Verkleiden
- Ein großer Raum, der in ein rundes Theater verwandelt werden kann: die Zuschauer sitzen in der Mitte, die Vorstellung findet rundherum statt.
Das Alter der Teilnehmer sollte zwischen 13 und 18 Jahren betragen, diese sechs Gruppen oder Klassen bereiten je einen Abschnitt der Geschichte Jerusalems vor. Alternative: Aus einer Gruppe oder Klasse sollen so viele Untergruppen wie gewählte Episoden aus der Geschichte gebildet werden. Dies ist wahrscheinlich effektiver, da es keine "überzähligen" Teilnehmer gibt. Eine Klasse mit 25 kann leicht fünf Szenen darstellen.
- Erste Souveränität: Die Zeit des Ersten Tempels
- Wiederherstellung der Unabhängigkeit: Die Zeit des Zweiten Tempels
- Eine Stadt - viele Völker
- Jerusalem expandiert
- Die wiedererlangte Souveränität
Jede Szene besteht aus vier Schauspielern. Andere Teilnehmer sind für Hintergrund, Beleuchtung, Ton und Requisiten verantwortlich. Jede Gruppe plant, arrangiert und stellt ihren Part dar. Gemeinsam mit den anderen Szenen wird es eine ganze Geschichte. Beispiel
Die Szenen werden am besten in einem runden Theater, mit dem Publikum in der Mitte dargestellt. Der Raum wird verdunkelt. Jede Gruppe hat einen Platz, auf den der Scheinwerfer gerichtet wird. Am Beginn und am Ende der Szenen "frieren" die Schauspieler für zehn Sekunden "ein". Damit werden die Informationen der Szene in einer lustigen und dramatischen Weise vermittelt.
Da sich jede Gruppe nur mit ihrem Part der Geschichte beschäftigt, ist es wichtig, zu verstehen, welche Rolle ihr Teil in der gesamten Geschichte spielt. Natürlich ist die Art der Vorstellung von verschiedenen Faktoren wie investierter Zeit oder Umfang abhängig. Es ist sicherlich erstrebenswert, sie zu einem erlebnisreichen Abend für Familienmitglieder und Freunde werden zu lassen.
Methode #5
Titel: Jerusalems Geschichte und ihre Helden
Stil: Multi-Media
(Für Teilnehmer bis zu 14/15 Jahren)
Jeder Teilnehmer bekommt eine berühmte Persönlichkeit aus Jerusalems Geschichte. Die Aufgabe besteht darin, das Quellenmaterial zu studieren, um die Person und ihre Rolle in Jerusalems Geschichte zu verstehen. Danach erhalten alle eine Einladung von Jerusalems Bürgermeister (Ehud Olmert), an einem Bankett teilzunehmen, selbstverständlich passend gekleidet. Man benötigt Einladungskarten und Kostüme. Die Teilnehmer spielen während des Banketts "ihren" Helden.
Einige Interaktionen zwischen einzelnen Helden könnten eine Quelle des Amusements und Interesses sein. Vielleicht führen König David und Golda Meir eine Debatte darüber, warum es wichtig ist, daß Frauen ein Jahr weniger Militärdienst leisten als Männer. Für König David ist das Thema Frauen und Krieg eine absurde Kombination.
Gegen Ende des Abends werden die Teilnehmer gebeten, sich (still) in chronologischer Ordnung zu setzen. Einer nach dem anderen betritt das Podium und erklärt kurz seine Rolle in der 3000 jährigen Geschichte Jerusalems.
Beispiel
Methode #5 (b)
(17/18 Jährige)
Wenn jeder Teilnehmer seine Rolle studiert hat, können verschiedene Variationen eingebaut werden. Älteren Teilnehmern kann vorgeschlagen werden, eine kurze Abhandlung über ihren Helden oder über ein auf ihn bezogenes Thema zu präsentieren.
Methode #6
Titel: Wer bin ich?
Stil: Fragespiel
Der Lehrer oder Gruppenleiter wählt einen Teilnehmer, der eine Persönlichkeit aussucht und studiert. Die restliche Gruppe stellt Fragen, die nur mit "Ja" oder "Nein" beantwortet werden dürfen. Die Teilnehmer sollten das Quellenmaterial zur Verfügung haben, um schwierige Fragen zu stellen. Der "Persönlichkeit" werden zwanzig Fragen gestellt, um herauszufinden, um wen es sich handelt.Wenn das Rätsel gelöst wurde, markiert man die Persönlichkeit auf dem Chronologie, die im Gruppenraum oder in der Klasse aufgehängt wurde.
Zehn Minuten pro Einheit können für dieses Spiel aufgewendet werden.
Methode #7
Titel: Berühmte Plätze und Persönlichkeiten in Jerusalem
Stil: Indexkarten
Nur als Einstieg passend:
Wenn die Teilnehmer den Raum betreten, wird ihnen eine Indexkarte auf dem Rücken befestigt. Auf den Karten stehen Namen von Plätzen und Persönlichkeiten mit einer kurzen Beschreibung. (Oder ein Bild)
Fünf Minuten lang gehen die Teilnehmer umher und fragen einander "Ja" und "Nein" Fragen, bis sie herausgefunden haben, wen sie darstellen. Wer richtig geraten hat, plaziert die Karte auf der Brust. (Es kann mehr Zeit verwendet werden.)
Danach werden die Indexkarten auf einer Jerusalemkarte befestigt.
Hier eine Liste von Plätzen und Personen mit einer kurzen Beschreibung:
- Kotel - letzter Rest der Mauer um den Tempel
- Yad Vashem - Gedenkstätte für die Opfer der Shoa
- Zitadelle - Museum neben dem Jaffa Tor
- Felsendom - befindet sich auf dem Tempelberg
- Hebräische Universität - auf dem Skopusberg
- Mea Shearim - Ultraorthodoxes Viertel
- Altstadt - von einer berühmten Mauer umgeben
- David Ben-Gurion - Erster Ministerpräsident des Staates Israel
- König Solomon - Erbauer des Tempels
- King David - eroberte die Stadt vor 3000 Jahren
- Jemin Mosche - erstes jüdisches Viertel außerhalb der Altstadt
- Knesset - Israelisches Parlament
- und so weiter ...
Methode # 7(b)
Eine Variation desselben Spieles besteht darin, nur die Hälfte des Namens auf die Indexkarte zu schreiben. Die zweite Hälfte muß gesucht werden.
Yad / Vashem
David / Ben Gurion
Auch dies ist ein gutes Einstiegsspiel und eine Möglichkeit, die Teilnehmer in Paare aufzuteilen.
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