Jerusalem feiern

Jerusalem durch das Zeitfenster gesehen

Abraham Stahl

Ideen für Aktivitäten

Eröffnungen

Ziel:
Definition der Interessen und Identifikation
Schaffung einer initialen Motivation

Vorbereitung:
Falls es sich um eine Gruppe handelt, deren Großteil noch nie in Israel war, kann diese Aktivität gemeinsam vorbereitet werden. Die Teilnehmer sollen Bilder von Jerusalem mitbringen. Um die Bildersammlung zu fixieren, werden 50 Blatt buntes A4 Papier benötigt. Die Texte des ersten Kapitels werden gesplittet und kopiert.
Klebebänder, Scheren, Schreib- und Zeichenmaterial.

Vorgangsweise:

  1. Vorbereitung einer Sammlung von 50 großen Bildern von Jerusalem.
  2. Die Bilder werden auf dem Boden oder auf einem großen Tisch aufgelegt.
  3. Jeder sucht ein Bild aus, mit dem er sich am meisten identifiziert oder das ihn am meisten interessiert.
  4. Die Teilnehmer zeigen ihre Bilder und erklären kurz ihre Wahl.
  5. Texte: Die Teilnehmer wählen den Text, der zu ihrem Bild paßt. Die Bilder und Texte werden aufgehängt.
  6. Übersicht:

Alternative Eröffnung

Hinweis:
Für diese Aktivität ist es wichtig, einige Teilnehmer zu haben, die bereits in Israel waren. Sie sollen auf die Arbeitsgruppen aufgeteilt werden.

Vorbereitung:
Texte wie oben.

Vorgangsweise:

  1. Teilung in Untergruppen mit vier bis fünf Teilnehmern, die Texte werden ausgeteilt,
  2. Jede Gruppe wählt einen Aspekt Jerusalems bzw. einen Text. Die Aufgabe besteht darin, eine "sprechende Ansichtskarte" zu gestalten: die Gruppe stellt pantomimisch eine Szene des Lebens in Jerusalem und kreiert eine "Botschaft", die man über dieses Bild aus Jerusalem nach Hause schicken könnte.
    Beispiel: Ausgrabungen. Die Gruppe könnte auf allen Vieren auf dem Fußboden kriechen. Botschaft: "Wir dachten, daß wir nach Jerusalem hinaufgehen, stattdessen steigen wir in die düsteren Tiuefen hinab!"
  3. Übersicht der Eindrücke, die andere durch die "sprechenden Ansichtskarten" erhalten.

Tiefe

Vier Ecken

Ziel:
Identifizierung und Klarstellung der Beziehungsebenen mit Jerusalem.

Vorbereitung:
Vier Statements auf einer Pinwand oder auf Arbeitsblättern.

Vorgangsweise:

  1. Teilung der Gruppe in vier Untergruppen: Jede Untergruppe arbeitet entweder mit allen vier Statements oder jede mit einem.
  2. Fünf bis zehn Minuten, um die fünf Gründe auszufüllen.
  3. Jede Gruppe präsentiert durch einen Sprecher jede Position. Niemand darf den Sprecher unterbrechen. Die Gründe sollen kurz dargestellt werden.
  4. Die Gruppen kommen wieder zusammen.
  5. Gab es gemeinsame Gründe in den verschiedenen Positionen?
    Gab es Unterschiede zwischen persönlichen Gründen und jenen des jüdischen Volkes?
    Welches sind die Implikationen für diese Unterschiede für uns als Volk?
    Wo liegen die Unterschiede zwischen den Positionen des jüdischen Volkes und des Staates Israel?
    Welches sind die Implikationen?
  6. Übersicht:
    Ist uns Jerusalem wichtig?
    Wie können wir es "wichtiger" machen (falls notwendig)?
    Wie fühlen wir die Wichtigkeit Jerusalems angesichts der Tatsache, daß wir außerhalb Israels leben, in einer Umgebung, die hauptsächlich durch das christliche Ethos beeinflußt wurde?
    Ändert dies unsere Ansicht?
    Fühlen wir Jerusalem in uns? Sind wir ein Teil Jerusalems?
    Wie macht uns Jerusalem wirklich fühlen - läßt es Menschen heute gleichgültig?

Übersicht

Damals und heute

Ziel:
Untersuchung von Dissonanzen, Vorbereitung von Diskussionsthemen.

Vorbereitung:
Arbeitsblätter mit einer graphischen Skizze, die die Skyline von Jerusalem darstellen soll.
Hinweis:
Falls man einen besonderen Aspekt (traditionelles Jerusalem, politisches Jerusalem) darstellen möchte, ist dies auch möglich, die Diskussion wird aber dadurch eingeengt.

Vorgangsweise:

  1. Die Teilnehmer arbeiten individuell und diskutieren ihre Auswahl zu zweit oder in Fünfergruppen.
  2. Um Übereinstimmungen und Widersprüche aufzuzeigen, soll eine allgemeine Übersicht gebracht werden. Diskussion: wie erzeugen diese verschiedenen Aspekte Spannungen, wie wird in der heutigen Realität Jerusalems damit umgegangen. An diesem Punkt sollen die traditionellen, politischen, kulturellen usw. Gesichter Jerusalems einander gegenüber gestellt werden.

Arbeitsblätter:

Drei Säulen

Ziel:
Verifizierung von Bildern, Empfindungen, Verständnis.

Vorgangsweise:
In den "Sprüchen der Väter" heißt es, die Welt beruhe auf drei Säulen: Tora, Gottesdienst und guten Taten.
Finde drei Säulen, auf denen Jerusalem heute beruht.

  1. Entweder Gruppenarbeit: die Ideen werden auf einer Pinwand befestigt. Die Teilnehmer sind auch aufgerufen, andere zu finden, die ähnliche oder gleiche "Säulen" gewählt haben. Vorschläge:
  2. Beziehen sich die Ideen auf ein ideales oder reales Jerusalem, wurden die Ideen vom Text des Kapitels beeinflußt? Diskussion über die Realität in Jerusalem.

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Updated: 24.04.2001

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