Zichron Yaakow
Zichron Yaakow
Zichron Yaakow liegt 33 km suedlich von Haifa
Der Ort wurde 1882 von einer rumaenischen Gruppe der Hovevei Zion gegruendet. In den
folgenden Jahren kam das Dorf unter die Patronanz Baron Edmond de Rothschilds, der es in
Erinnerung an seinen Vater James (Jakob) Zichron Yaakow nannte. Er veranlasste die
Pflanzung von Mandelbaeumen, aber vor allem von Wein.
Eine Flaschenfabrik und grosse Weinkellereien wurden gebaut.
Zichron Yaakow war waehrend des Ersten Weltkrieges das Zentrum der NILI, einer
probritischen juedischen Spionagegruppe. Das Haus Aaron Aaronsohns, des Gruenders von NILI,
der sich aber auch als Botaniker einen Namen machte, beherbergt ein Museum.
In den spaeten Dreissiger- und Vierzigerjahren wurde Zichron Yaakow ein Ferienzentrum.
In den fruehen Fuenfzigerjahren siedelten sich viele Olim an. Die Bevoelkerungszahl
blieb seit den sechziger Jahren eher statisch und belaeuft sich auf ca. 5000.
Zichron Yaakows wirtschaftliche Bedeutung liegt vor allem im Wein und im Tourismus.
1954 wurden die sterblichen Ueberreste Edmond de Rothschilds und seiner Frau Ada in
einem Mausoleum in Ramat Hanadiv („Huegel des Wohltaeters") beigesetzt.
In Zichron Yaakow wurde auch David Remez begraben, ein Arbeiterfuehrer, der viele
Pionierjahre hier verbracht hatte.
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